Ihr Vorteil Zusammenarbeit unter einem Dach

Service-Wohnanlage "Am Goethepark"

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Wissenswertes zum Service-Wohnen - Allgemein

Wissenswertes zum Service-Wohnen - Allgemein


Unter den Begriffen "Service-Wohnen", "Betreutes Wohnen" und "Wohnen Plus", verbergen sich unterschiedlichste Konzepte und Betreuungsleistungen, denn die Begriffe sind bislang nicht eindeutig definiert.

Der Umfang der sozialen Dienste reicht dabei von einem geringen Service, bis hin zur Vollversorgung, ähnlich wie in einem Altenheim.

In der Regel ist aber die Wohnung den alterspezifischen Bedürfnissen angepasst und auf einen sich verschlechternden Gesundheitszustand des Bewohners ausgerichtet.

Deshalb gehören unbedingt hauswirtschaftliche Hilfe und Pflege bei Bedarf zum Konzept, wie selbstverständlich die Pflegeleistungen, die durch einen ambulanten Dienst der Caritas Sozialstation St. Laurentius, Bad Neustadt, erbracht werden.

Die Sozialstation mietet sich direkt in der Wohnanlage im Erdgeschoss ein.

Die Republik altert, und sie altert schnell. So schnell, das verdeutlichen etliche Statistiken, dass sogar massive Zuwanderung oder ein neuer Geburtenboom diesen Prozess nur leicht bremsen könnte.

Tief greifende Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft konfrontieren Bund, Länder und Städte mit immer neuen und umfangreicheren Aufgaben. So stellt der Wandel der Altersstruktur die unübersehbare Forderung nach einer breiten Schicht der Bevölkerung erfassenden Betreuung und Versorgung im Alter dar.

Dabei ist, entsprechend der demographischen Entwicklung, auch zu erkennen, dass in der Stadt und im Umland von Bad Neustadt der Anteil der über 60-jährigen bereits sehr hoch ist und noch weiter anwachsen wird.

Derzeit leben nach Auskünften der Verwaltung der Stadt Bad Neustadt bereits 6.332 Senioren in der Stadt, die älter als 50 Jahre alt sind. Bei einer Gesamtbevölkerung von 17.519 Einwohnern ergibt sich folgende Aufteilung:

  • über 50 Jahre:                       2.138 Personen
  • über 60 Jahre:                       1.921 Personen
  • über 70 Jahre und älter:      2.273 Personen


Diese tief greifenden Veränderungen in der Gesellschaft erfordern es deshalb, dass die Partnerschaft von Investoren, Vermietern, der öffentlichen Hand und der Sozialpartner - in enger Abstimmung miteinander - Wohnkonzepte entwickelt, die sie den Senioren unserer Gesellschaft, die den Lebensabschnitt ihres Arbeitslebens abgeschlossen haben und die ihre Lebensqualität für den dritten Lebensabschnitt sichern möchten und für die Zukunft vorsorgen wollen, zur Miete oder zum Kauf zur Verfügung stellt.

Mit der Einführung der Pflegeversicherung wurde vor Jahren ein erster Schritt unternommen, die mit den speziellen Bedürfnissen immer älter werdender Menschen verbundenen Kosten durch einen Sozialpakt abzusichern. Aber das deutsche Modell der Pflegeversicherung ist mittlerweile rund 10 Jahre nach seiner Einführung - wie es der Spiegel kürzlich formulierte - selbst zum Pflegefall geworden. Eine Reform ist unabdingbar. Eine Absenkung der stationären Leistungsbeträge in der Pflegestufe I bis III ist denkbar, um eine Angleichung der ambulanten und stationären Pflegesätze zu erreichen.

Eine wichtige Rolle im Alter spielt deshalb die ambulante Versorgung. Sie soll es ermöglichen, eine sonst notwendig stationäre Betreuung zu verhindern bzw. hinauszuzögern.

Eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg solcher Angebote sind Versorgungssysteme, in Verbindung mit senioren- und behindertengerecht geplanten Service-Wohnungen. Zukunftschancen haben dienstleistungsorientierte Wohnformen für Senioren mit ambulanter und dezentraler Versorgung - da ambulante Dienste viel preiswerter als Pflegeheime sind, sparen die Kranken- und Pflegeversicherungen Milliardenbeträge - dies unterstreicht auch Herr Lutz Freitag, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW).

Zugleich werden insbesondere auch Sozialpartner benötigt, die Senioren und Pflege­bedürftige betreuen und ihnen eine leistungsfähige, medizinische, soziale und menschliche Betreuung, sowohl ambulant, als auch stationär zukommen zu lassen.

Für den Investor bietet der Senior als Mieter eine sichere kalkulierbare Rendite und in der Regel auch ein reibungsloses Mietverhältnis. Die Miete ist sicher, da der Senior über seine Rente entsprechend kalkulieren und verfügen kann und nicht mehr den Schwankungen des Arbeitsmarktes und somit einer evtl. Arbeitslosigkeit unterliegt.

Ohnehin wünschen sich immer mehr Senioren ein Leben außerhalb stationärer Einrichtungen. Der Umzug in ein Altersheim ist für viele ältere Menschen mit Angst, Abwehr und Argwohn verbunden. Mit dem Verlust der eigenen vier Wände fürchten sie um ihre Selbstbestimmung. Immer wenige Pflegebedürftige akzeptieren deshalb eine Heimunterbringung. Eine Befragung des Sozialsenats belegt diese Annahme. Mehr als 90 % der Senioren wünschen den Verbleib in der eigenen Wohnung. Schon jetzt bleibt für jung gebliebene Senioren die Wohnung für lange Zeit der wichtigste Lebensmittelpunkt.

Als Fazit wäre festzuhalten, dass die Wohnform der Zukunft für Senioren alternativ im Bereich des Service-Wohnens liegt.

Unser Konzept sichert den Senioren der Stadt Bad Neustadt eine wesentlich verbesserte Wohnsituation in guter Anbindung an den Stadtkern, mit kurzen Wegen zu den Nahversorgern des täglichen Bedarfs und einem Spaziergang von ca. 5 Minuten zum Stadtkern mit Einkaufszentren, Ämtern, Ärzten, Apotheken, kulturellen Einrichtungen, etc.

Als Vorteil der Wohnanlage wäre herauszustellen, dass sich direkt in der Wohnanlage ein Internist und ein Allgemeinmediziner niederlässt, und dass die Sozialstation St. Laurentius der Caritas direkt in die Wohnanlage integriert ist. (Erdgeschoss-Fläche)

Wissenswertes zum Service-Wohnen - Speziell in der Service-Wohnanlage "Am Goethepark"

Wissenswertes zum Service-Wohnen - Speziell in der Service-Wohnanlage "Am Goethepark"


Diese Wohnform soll es Senioren ermöglichen, möglichst lange und selbständig in den eigenen Wänden leben und soziale Kontakte pflegen zu können, ohne zu vereinsamen. Soweit Hilfe als Entlastung bei der täglichen Arbeit, nach medizinischen Indikationen und sozialen Problemen benötigt wird, steht professionelle Hilfe durch die Caritas-Sozialstation St. Laurentius mit dem Sitz in Bad Neustadt (direkt in der Wohnanlage) mit seinem ambulanten Pflegedienst und sozialen Dienstleistungen zur Verfügung.

Mit der Caritas-Sozialstation St. Laurentius wurde ein Dienstleistungsvertrag abgestimmt und speziell für die Wohnanlage abgeschlossen.

Sämtliche Leistungen, die durch die Caritas angeboten werden, wie z. B. Kranken- und Behandlungspflege nach ärztlicher Anordnung, Grundpflege und Haushaltsführung, mobiler sozialer Hilfsdienst für Einkäufe, Spaziergänge, Reinigungsarbeiten, sind als optionale Leistungen angeboten, so dass jeder Bewohner der Wohnanlage die Möglichkeit hat, die Leistungen erst dann abzunehmen, wenn er aufgrund seiner persönlichen Situation hierzu die Notwendigkeit sieht.

Jede Wohnung ist mit einem speziellen Telefonanschluß an eine Notrufzentrale angeschlossen, so dass gewährleistet ist, dass 24 Stunden rund um das Jahr die Bewohner der Wohnung die Möglichkeit haben über das Notrufsystem Hilfe herbei zu holen, dies bedeutet eine höchstmöliche Sicherheit für ältere Menschen.

Das Notrufsystem ist eine Standardleistung und im monatlichen Wohngeld enthalten.

Die Leistungen, die jeder Bewohner selbst bei der Caritas abruft, sind größtenteils auch mit der Krankenkasse über die Pflegekasse abzurechnen. Hierzu gibt die Caritas im Einzelfall eine spezielle Beratung.

In der Wohnung selbst kann eine Pflege und Betreuung in Abstimmung mit der Sozialstation übernommen werden.

Im Erdgeschoß der Wohnanlage befindet sich die Laurentius-Stube als Treff für Jung und Alt. Die Stube wird in rhöntypischer rustikaler Art eingerichtet und steht den Bewohnern und deren Angehörigen und Freunden jederzeit als Treffpunkt zur Verfügung.

Hier können unter anderem Feierlichkeiten im Familienrahmen organisiert werden oder man trifft sich nur gelegentlich mit dem Wohnungsnachbar zum Plausch oder zum Karten spielen. Im Sommer trifft man sich hierzu auf der Terrasse der Laurentius-Stube im Garten. Auch hier kann man sicherlich die "Seele baumeln lassen", Freunde und Bekannte treffen.

Baubeschreibung

Wohnqualität

Die gesamte Wohnanlage wird in handwerklicher Baukunst und hoher Qualität hergestellt.

Besondere Hinweise zu Ausstattungsmerkmalen im Service-Wohnen

Die meisten älteren Menschen möchten solange wie möglich in ihrer vertrauten Wohnung leben, doch mit zunehmendem Alter und körperlichen Einschränkungen verändern sich die Bedürfnisse der alten Menschen und damit auch die Ansprüche, die sie an ihre Wohnungen deren Ausstattung und deren Umfeld stellen.

So kann beispielsweise das Einsteigen in die Badewanne zum Problem werden, oder die Benutzung der Toilette wird zur Gefahr, wenn man sich nirgendwo festhalten kann. Viele alte Menschen die auf einen Rollstuhl oder einen Rollator angewiesen sind, können ihre Wohnungen oft kaum mehr verlassen, weil Tür- und Balkonschwellen unüberwindbare Hindernisse darstellen. Deshalb wurde bereits in dieser Wohnanlage eine Wohnungsanpassung durch kleinere bis mittlere bauliche und technische Maßnahmen mit eingeplant, mit deren Hilfe die Wohnungen an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst sind.

Dabei handelt es sich um Veränderungen, die das Ziel haben, dass die älteren Menschen in ihrer Wohnung bleiben und ihren eigenen Haushalt weiter führen können.

Die Wohnungsanpassung ist eine Möglichkeit, um die Qualität der Wohnverhältnisse an ältere Menschen anzupassen.

So wurde z. B. auf Folgendes Rücksicht genommen:

Keine Barrieren durch:

  • Einbau eines Liftes und Rampen und ausreichend angebrachter Handläufe und Geländer
  • Einbau einer bodengleichen Dusche und Verbreiterung von Türen
  • exakte Küchenplanung und Abstimmung auf die Bedürfnisse älterer Menschen
  • besser erreichbare Fenstergriffe und Steckdosen
  • technische Hilfen, wie z. B. Anbringen von Haltegriffen, Sitzerhöhung des WC's, ausreichende Bewegungsflächen im Bereich des Waschbeckens im Bad

Allgemeine Hinweise

Die Ausführung der Bauleistungen erfolgen nach geltenden Normen, den anerkannten Regeln der Technik und unter Beachtung der gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen.

Änderungen der Ausführung bzw. Ausstattung bleiben bei gleichwertiger Qualität vorbehalten. Aufgrund bautechnischer Erfordernisse sind geringe Abweichungen gegenüber den Bauvorlagen möglich.

Anschlüsse für Trink- und Schmutzwasser, Heizenergie, Stromversorgung, Telefon und TV werden nach den DIN-Bestimmungen und den Satzungen der entsprechenden Behörden erstellt.

Grundlagen für den Erwerb

In der privaten Wohnungswirtschaft ist der Kauf einer Eigentumswohnung von einem Bauträger ein alltägliches Geschäft. Vor allem deshalb, weil der Käufer schlüsselfertiges Eigentum zu einem Festpreis erwirbt und somit nicht das Risiko eines Bauherrn zu tragen hat.

Beim Projekt Service-Wohnanlage "Am Goethepark" wird nach einem bewährten Konzept gehandelt, nämlich durch Direkterwerb vom Bauträger. Statt einer Vielzahl von Leistungsträgern sind nur wir, die Firma SCHÖN GmbH, Ihr Ansprechpartner.

Die Bautätigkeit erfolgt nach der staatlich erlassenen Makler- und Bauträgerverordnung, die Ihnen das Höchstmaß an Sicherheit garantiert, ebenso wie langjährige Erfahrung in der Errichtung von schlüsselfertigen Wohnprojekten.

Mit Recht legen Sie als künftiger Wohnungsinhaber Ihr Augenmerk insbesondere auf bequeme Pflege und Unterhaltung der Wohnanlage. Deshalb wird die Wohnanlage durch eine professionelle Hausverwaltung, die Firma HKB Haus + Grund GmbH, gemeinsam mit Ihrem Hausmeisterservice, verwaltet und betreut.

Hinweise für seniorengerechte Ausfühung Service-Wohnanlage "Am Goethepark" Bad Neustadt

Hinweise für seniorengerechte Ausfühung Service-Wohnanlage "Am Goethepark" Bad Neustadt


Nachfolgend haben wir auszugsweise einige Punkte unserer Philosophie des Service-Wohnens für "Menschen 50+" aufgelistet:

Planung und Ausführung

  • rollstuhlgerechter Aufzug vom Keller- bis zum Dachgeschoß
  • schwellenlose Zugänge zu den Wohnungen und den Balkonen
  • begehbare Duschen
  • Bedienelemente wie Schalter, Fenstergriffe auf entsprechender Höhe
  • breitere Türen
  • Verbindung von Essen/Wohnen zu Schlafen

Sozialstation und St. Laurentius-Stube

Im Haus befindet sich eine Sozialstation, die ihre Dienstleistungen zwar anbieten, es besteht jedoch kein Zwang einen Dienstleistungsvertrag abschließen zu müssen. Sie können auf die einzelnen Angebote erst im Laufe der Zeit - je nach persönlichen Bedarf - zurückgreifen.

Direkt neben der Sozialstation befindet sich die St. Laurentius-Stube mit Wintergarten, Terrasse und Erlebnisgarten, die als kommunikatives Zentrum im Haus von den Bewohnern der Wohnungen genutzt werden kann. Zudem können auch Familienfeste hier gefeiert werden.

Zusätzlich wird im Erdgeschoß eine Gemeinschaftspraxis - Internist und Hausarzt - eröffnet.

Verwaltung

Die professionelle Betreuung der Wohnanlage übernimmt eine erfahrene Hausverwaltung mit Hausmeister-Service.

Wohnungsübersicht Service-Wohnanlage "Am Goethepark" Bad Neustadt

Wohnungsübersicht Service-Wohnanlage "Am Goethepark" Bad Neustadt


Whg-Nr.

Lage

Zimmer

Wohnfläche in m²

Grundflächen der Spitzböden

Wohnung ca. m²

Terrasse/Balkon m² Anrechnung 50 % - ca.

Gesamt ca. m²

1

1. OG

3 ½

74,59

2,62

77,21

2

1. OG

2 ½

78,30

18,41

96,71

3

2. OG

3 ½

74,80

2,62

77,42

4

2. OG

2 ½

87,33

5,56

90,89

5

3. OG

3 ½

74,65

2,62

77,27

6

3. OG

3 ½

80,36

6,18

86,54

7 *

DG

3 ½

103,80

7,00

110,80

ca. 90 m²

8 *

DG

3 ½

101,33

3,80

105,13

ca. 90 m²

9 *

DG

2 ½

85,06

8,11

93,17

ca. 62 m²

10 *

DG

2 ½

85,11

8,11

93,22

ca. 62 m²

11 *

DG

2 ½

60,54

3,39

63,93

ca. 42 m²

12 *

DG

2 ½

63,48

3,39

66,87

ca. 42 m²

13

2. OG

2

56,59

3,00

59,59

14

2. OG

2 ½

65,73

3,94

69,67

15

2. OG

2 ½

65,49

3,58

69,07

16

2. OG

2

53,51

3,10

56,61


Spitzboden:

* zusätzlich Spitzboden als Stauraum

Kellerräume:

Im Kaufpreis jeder Wohneinheit ist ein Kellerraum enthalten. Größe ca. 10 m². Es befindet sich ein Trockenraum im KG. Es besteht die Möglichkeit zum Abstellen von Fahrrädern.

Stellplätze:

Zu jeder Wohneinheit muß mindestens 1 Tiefgaragenstellplatz erworben werden!

Baubeschreibung Neubau Service-Wohnanlage "Am Goethepark" Bad Neustadt

Baubeschreibung Neubau Service-Wohnanlage "Am Goethepark" Bad Neustadt

Bei der nachfolgenden Baubeschreibung handelt es sich um eine Zusammenfassung aus dem Langtext unserer beurkundeten Baubeschreibung. Bei Interesse können Sie diese anfordern.

1. Beton- und Stahlbetonarbeiten

Die Decken- und Wanddicken, Materialwahl, Stahleinlagen sowie Beton- bzw. Mörtelgüten werden entsprechend den statischen Berechnungen und nach den zur Zeit gültigen anerkannten Regeln der Technik über den Schallschutz sowie den Verarbeitungsvorschriften der Hersteller ausgeführt.

Das Fundament wird als Platte oder Streifenfundament nach statischer Erfordernis ausgeführt. Ein Fundamenterder wird entsprechend der VDE-Vorschrift eingelegt.

Im Kellergeschoß werden die Außenwände aus Stahlbeton, 30 cm bzw. 24 cm dick, aus wasserundurchlässigem Beton ausgeführt.

Kellerfenster als Stahlkellerfenster, Größe 75/50 - 100/60 cm, mit Mäuseschutzgitter. Lichtschächte als Fertiglichtschächte mit feuerverzinktem Lichtschachtrost, begehbar und einbruchgeschützt.

Die Geschoßdecken und Treppenläufe werden in Stahlbeton ausgeführt.

Die Balkonplatten werden als Sichtbetonfertigteile ausgeführt, Oberseite als glatter, geschalter Beton, Unterseite von Hand geglättet.

Alternativ können die Balkone auch als Stahlkonstruktion mit Balkoplanbelag o. glw. ausgeführt werden.

2. Maurerarbeiten

Die Außenwände in den Wohngeschossen werden in Kalksandsteinmauerwerk ausgeführt, mit außenseitiger Wärmedämmung nach Energieeinsparverordnung. Die Zwischenwände werden in entweder in Kalksandlochsteine oder Gipskartonbauplatten ausgeführt, die Wohnungstrennwände mit Kalksandvollsteine 24 cm dick, ebenso die Treppenhauswände.

3. Putzarbeiten

Innenputz:

In allen Räumen der Wohngeschosse erhalten die Wände einen gefilzten Kalkgipsputz. Die geputzten Wandflächen in den Bädern erhalten einen Kalk-Zement-Putz als Untergrund für die lt. Baubeschreibung vorgesehene Wandverfliesung. Alle Leitungen und Rohre in vorgenannten Räumen sind unter Putz. An allen Ecken und Kanten werden verzinkte Kantenschutzschienen bis ca. 2 m Höhe angebracht. Alle gemauerten Wände der Kellergeschosse werden ebenfalls geputzt, soweit sie nicht mit Wärmedämmplatten versehen sind.

Außenputz:

Die Fassadenflächen erhalten ein Wärmedämmverbundsystem. Dicke der Wärmedämmung nach Berechnung der Energieeinsparverordnung, mindestens 10 cm.

Farbgebung der Fassaden nach Absprache mit der Genehmigungsbehörde.

4. Zimmerer- und Holzbauarbeiten

Der Dachstuhl wird aus Nadelholz entsprechend den statischen Berechnungen errichtet. Die Dachfläche erhält eine Vollholzschalung aus Fichte-Brettern und Wärmedämmung zwischen den Sparren. Im Dachgeschoß werden die Dachschrägen und Dachuntersichten innenraumseitig mit Gipskartonplatten verkleidet.

5. Dachdecker- und Spenglerarbeiten

Die Dacheindeckung erfolgt mittels Betondachsteinen, z. B. Fabr. Braas, Modell Frankfurter Pfanne o. glw., einschl. der erforderlichen Formsteine.

Die Spenglerarbeiten werden mit Titanzink ausgeführt. Für den Kaminkehrer wird entsprechend den behördlichen Vorschriften eine Zugangsmöglichkeit für die Reinigung des Kamines geschaffen, wenn nötig Trittstufen, einschließlich Gitterrosten bzw. Dachleitern.

Schneefanggitter soweit behördlich gefordert (Art. 34 BayBO). Dachentwässerung gemäß Entwässerungsplan und behördlichen Auflagen.

6. Heizungsanlage, Warmwasserversorgung

Es wird eine zentrale Gasheizung mit energiesparender und umweltschonender Brennwerttechnik eingebaut mit einer Außentemperatur abhängigen Steuerung incl. Schaltuhr, Nachtabsenkung sowie Fertigheizkörpern mit Thermostatventilen für alle Räume innerhalb der Wohnungen, ausgenommen der Diele bzw. Flurbereiche. In den Bädern und Duschräumen werden separat zu regelnde Fußbodentemperierungen und zusätzliche Heizkörper in Form von Handtuchwärmekörpern eingebaut.

Die Heizleistung entspricht dem berechneten Wärmebedarf, die Ausführung gemäß Heizungsanlagenverordnung.

Die Verteilerschränke für die jeweiligen Heizkreise innerhalb der Wohnungen befinden sich an geeigneter Stelle im Dielenbereich bzw. in den Abstellräumen.

Die Warmwasserversorgung erfolgt zentral durch den im Heizraum installierten Boiler, die Regelung der Warmwassertemperatur mittels eines eigenen Thermostates, unabhängig von der Heiztemperatur.

7. Sanitärinstallation

Die Hauptleitungen der Wasserversorgung zu den Wohnungen werden aus Edelstahlrohren installiert.

Die Abwasserleitungen werden aus SML-Rohr (= muffenloses Gußrohr) bzw. schallgedämmtes Kunststoffrohr in den erforderlichen Bereichen hergestellt.

Die freiliegenden Kalt- und Warmwasserrohre im Kellerbereich, als auch die unter Putz liegenden im Wohnbereich, werden wärmedämmend ummantelt.

Im Trockenraum wird ein weiß emailliertes Ausgußbecken mit Kalt- und Warmwasseranschluß und je Wohnung ein Waschmaschinenanschluß mit Ablauf installiert.

Zur Verbrauchsmessung von Kalt- und Warmwasser werden in jeder Wohnung Meßuhren installiert.

Bei allen Einrichtungsgegenständen handelt es sich um Markenfabrikate.

Anzahl der Gegenstände siehe Plan, Beschreibung siehe Langtext.

8. Elektroinstallation

Elektroanschluß im Hausanschlußraum mit Normverteilungsschränken mit Anbaugruppen nach Vorschrift des zuständigen Elektroversorgungsunternehmens. Zähler für Wohnungen und Gemeinschaftsanlagen im Hausanschlußraum.

Leitungsführung in den Wohngeschossen unter Putz mittels NYM-Leitungen, alle Schalter in den Wohnungen in Weiß mit großflächiger Tastatur mit den dazu passenden Steckdosen, Fabrikat Busch-Jäger o. glw.

Die Leitungsführung für Radio, TV und Telefonanschluß erfolgt mittels Leerrohren.

Es wird eine Gegensprechanlage mit Videoeinheit und elektrischem Türöffner zur Haustür, eine Klingelanlage als Wandstation neben der Wohnungseingangstür und eine Klingelanlage an der Haustür eingebaut.

Je Wohnung 1 Unterputzkasten mit Sicherungsautomaten und ausreichend bemessenen Stromkreisen.

Ausstattung der Wohnungen mit Schalter, Steckdosen und Brennstellen nach Elektroplan in allen Räumen, den Erfordernissen angemessen bzw. mindestens nach DIN 18015 Teil 2.

Hausnotruf - Schnelle Hilfe per Knopfdruck

Zu Hause bleiben und sicher sein

Trotz körperlicher Einschränkungen in den eigenen vier Wänden leben, aber in Notfällen schnelle Hilfe erhalten, dies ist Sinn und Zweck des Hausnotrufes.

24 Stunden am Tag - 7 Tage je Woche - 365 Tage im Jahr

Kontakt per Knopfdruck

Das Zusatzgerät mit einer Ruftaste wird an das Telefon angeschlossen. Zusätzlich bekommen Sie einen Funkfinger - ein kleines Gerät, daß Sie ständig am Körper tragen. Wenn Sie Hilfe brauchen, lösen Sie per Knopfdruck am Funkfinger oder am Zusatzgerät den Hilferuf aus. Sie müssen weder zum Telefon gehen, noch eine Nummer wählen.

Die Mitarbeiter der Notrufzentrale empfangen Ihr Signal und können über das Gerät am Telefon mit Ihnen sprechen. Laut und deutlich, auch bei geschlossenen Türen - egal, ob Sie in Ihrer Küche, im Bad oder auf dem Balkon sind.

Die Notrufzentrale schickt Ihnen dann sofort die Hilfe, die Sie brauchen:

Ihre Pflegekraft, eine Person Ihres Vertrauens, einen Arzt oder auch den Rettungsdienst.

In der Notrufzentrale wird ein Kennblatt hinterlegt, in dem Ihre persönlichen Daten und evtl. Erkrankungen aufgenommen sind, so dass das Notrufpersonal sofort bei Auslösung des Notrufes auf dem Bildschirm erkennen kann, mit welcher Person sie es vor Ort zu tun haben.

Dieses Notrufsystem gibt Ihnen eine große Sicherheit.

Zum Notrufsystem können Sie weitere besondere Wünsche anmelden. So z. B. die "Tagestaste". Sie drücken jeden Tag zu einer bestimmten Tageszeit eine gesonderte Taste am Hausnotrufgerät und bestätigen damit der Zentrale, dass bei Ihnen alles in Ordnung ist.

9. Schlosserarbeiten

Das Treppengeländer wird handwerklich gefertigt aus Formstahlprofilen grundiert.

Laubengang + Balkongeländer aus feuerverzinkten Formstahlprofilen, Gestaltung nach den Vorschriften der bayerischen Bauordnung.

10. Fenster und Türen

Wohngeschosse:

Fenster, Balkon- und Terrassentüren in Kunststoff, weiß, mit Wärmeschutzverglasung, Darstellung nach Plan.

Die Beschläge aus Leichtmetall, Drehgriffe in Weiß, pro Raum mindestens ein Fenster- oder Türflügel mit Drehkippbeschlag.

Die Fensterbänke innen in Naturstein Marmor Perlato Olymp o. glw., außen Aluminium EV 1.

In den Wohngeschossen sind die Türblätter und Zargen in Holz weiß lackiert in formschöner Ausführung. Lichte Durchgangshöhe ca. 2,05 m. Türelement mit Lichtausschnitt (siehe Plan) von der Diele in den Wohnraum.

Die Wohnungseingangstüren in Holz grau lackiert mit Sicherheitsbeschlag, verstärkten Türbändern und in extra schalldämmender Doppelfalzausführung, besser als gesetzlich gefordert!

Für die Haustüre, die Wohnungseingangstüren, den Fahrradraum und den Trockenraum sowie Kellerabteil wird eine zentrale Schließanlage installiert, mit jeweils 3 Schlüsseln pro Wohnung.

11. Rolladen

Rolläden als Kunststoffrolläden an den Fenstern der Wohnungen (außer an Wohndachfenstern, an Fenstern mit einer Schräge z. B. Giebelelemente, Fensterelemente Treppenhaus, etc.).

12. Estricharbeiten

In den Wohngeschossen erhalten alle Räume einen schwimmenden Estrich auf Wärme- und Trittschalldämmung nach den Vorschriften.

13. Fliesenarbeiten und Fußbodenbeläge

Naßzellen Wände:

raumhoch gefliest, Material MP 25,- €/m² netto

Naßzellen Böden:

Natursteinbelag MP bis 25,- €/m² netto

Abstell + Diele + Kochen Böden:

MP bis 25,- €/m² netto

Treppen- und Treppenhausbeläge:

Natursteinbelag Granit Bianco Sardo o. glw.

Essen/Wohnen Böden:

8 mm dickes Massiv-Mosaikparkett, Sortierung natur, Holzart Eiche/Buche

Schlafen + Kind + Gast + Abstellraum Böden:

PVC- bzw. Teppichboden gemäß Musterkollektion

14. Malerarbeiten

Alle Innenwände und Decken werden mit einem waschbeständigen Anstrich weiß gestrichen.

Die Außenfassade wird mit eingefärbten Edelputz versehen, Ausführung als Wärmedämmverbundsystem.

Die Betonunterseiten und Stirnseiten der Balkonplatten werden weiß gestrichen.

Die mit Verbundestrich versehenen Fußböden im Kellergeschoß werden mit Betonfarbe gestrichen, einschließlich des Zugangs (Schleuse) zur Tiefgarage.

15. Aufzug

Zur Ausführung kommt ein Seilpersonenaufzug nach DIN EN 81. Die Tragfähigkeit beträgt 630 kg / 8 Personen - rollstuhlgerecht.

Betriebsgeschwindigkeit ca. 1 m/s, Kabinenwände kunststoffbeschichtet, wahlweise Edelstahl geschliffen, Kabinentür V 2a - Edelstahl, Bodenbelag Kautschuk uni.

16. Hausanschlüsse

Die Hausanschlußkosten an die öffentliche Versorgung (Strom, Gas, Wasser, Kanal) sind im Angebot und Preis enthalten.

17. Garagenstellplätze

In der vorhandenen Tiefgarage der Wohnanlage Goethestraße 15 b - f sind 22 Stellplätze geplant. Das vorhandene Garagentor ist ein Schwingtor aus Metall. Bedienung mittels Funksender.

18. Sonderwünsche

Über die Serienausstattung hinaus können Verkaufssonderwünsche in Auftrag gegeben werden, für die wir einen Festpreis garantieren. Dazu wird vor Baubeginn in einer Besprechung die Bemusterung der Wohnung durchgeführt, dabei werden auch die Sonderwünsche verbindlich festgelegt.

19. Sonstiges

Änderungen in der Ausführung, soweit sie keine wesentliche Wertminderung beinhalten, sowie aufgrund behördlicher Auflagen erforderliche Änderungen, bleiben vorbehalten. Ebenso ist der Austausch von Baumaterialien durch gleichwertige möglich.

Grafische bzw. zeichnerische Darstellung des Architekten, wie Möblierungs- und Einrichtungsvorschläge oder Pflanzdarstellungen in den Eingabeplänen, sind nicht im Leistungsumfang enthalten. Maßgebend ist der Text der Baubeschreibung. Maße zu Einrichtungszwecken sind direkt am Bau zu nehmen.

20. Gewährleistung und Wartung

Die Gewährleistung richtet sich nach den Bestimmungen des BGB (d. h. 5 Jahre für das Gebäude und 1 Jahr für die Arbeiten am Grundstück) und nach dem notariellen Kaufvertrag.

Risse (sog. "Haarrisse") in Bauteilen, Putzen, etc., die aufgrund der bauphysikalischen Eigenschaften der Bauteile entstehen (z. B. Kriechen, Schwinden oder Austrocknungsprozesse), sind keine Gewährleistungsmängel.

Für Geräte und Anlagenteile, die innerhalb der Gewährleistung dem natürlichen Verschleiß unterliegen und für die eine regelmäßige Wartung erfolgen muß, ist diese von der Eigentümergemeinschaft bzw. Hausverwaltung auszuführen oder ein Wartungsvertrag abzuschließen.

Ebenso sind regelmäßige Wartungen für elastische Verfugungen bei Bauteiltrennungen (innen und außen) und für Anstrich notwendig, insbesondere bei solchen Bauteilen, die der Witterung ausgesetzt sind (z. B. Holztüren und Dachuntersichten, etc.). Diese laufenden Wartungsarbeiten sind durch die Eigentümer bzw. die Eigentümergemeinschaft durchzuführen.

21. Baubegleitende Qualitätsüberwachung

Es wird hier ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger die Baumaßnahme überwachen.

Diese Qualitätssicherung soll insbesondere sicherstellen, daß die Errichtung des Gebäudes den anerkannten Regeln der Technik entspricht und die Auflagen und Bestimmungen der Baugenehmigungsbehörde, des Wärme- und Schallschutzes, des vorbeugenden Brandschutzes und sonstiger Stellen und Behörden eingehalten werden.

Hinweis:
Auch zum Schluß noch einmal der Hinweis, daß es sich hier um eine gekürzte Fassung unserer Baubeschreibung handelt. Bei Interesse senden wir Ihnen die in der Teilungserklärung beurkundete Baubeschreibung gerne zu.

Aufgestellt: Großbardorf, 22.11.2006

SCHÖN GmbH